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27. Januar 2005:

Kein Update unter dieser Nummer

Microsoft will seinen Kampf gegen raubkopierte Software ausweiten. Updates und Patches für die Betriebssysteme Windows 2000 und Windows XP soll es ohne gültige Microsoft-Lizenzen künftig nicht mehr geben. Das bereits in den USA nach Microsoft-Angaben erfolgreich getestete Windows Genuine Advantage Program startet ab dem 7. Februar auch in Deutschland. Es läuft zunächst auf freiwilliger Basis. Später soll die Überprüfung der Lizenz verpflichtend werden. Experten halten diese Maßnahme für ein zweischneidiges Schwert und erheben schwere Sicherheitsbedenken.

Testlauf in den USA erfolgreich
Im September letzten Jahres begann Microsoft USA den Testlauf für sein neues Update-Modell, das am Ende nur noch lizenzierten Versionen seiner Betriebssysteme Windows 2000 und Windows XP Updates erlauben soll. Die neue Überprüfungssoftware wurde allerdings nicht auf den offiziellen Update-Seiten eingesetzt, sondern wurde bisher lediglich benötigt, um kostenlose Fotosoftware wie MS Photo Story 3 herunterzuladen. Microsoft wertet den US-Testlauf seines freiwilligen Authentifizierungsprogramms als vollen Erfolg. Fünf Millionen Kunden hätten sich seit Programmstart freiwillig überprüfen lassen. Die Erwartungen des Softwarekonzerns seien damit bei weitem übertroffen worden.

Lizenzkontrolle ab Jahresmitte verbindlich
Ab dem 7. Februar diesen Jahres startet die Lizenzüberprüfung auch bei Microsoft Deutschland wie in den USA zunächst auf freiwilliger Basis und im Rahmen des Windows Genuine Advantage Programms. Ebenso wie die US-Amerikaner sollen auch die deutschen Kunden mit einer Reihe von kostenlosen Programmen wie Photo Story 3 und mit Rabatten geködert werden. Außerdem wird Microsoft Windows-Nutzern ohne gültige Lizenz Rabatte beim Lizenzerwerb gewähren. Ab Mitte 2005 wird die Microsoftsche Lizenzkontrolle in den USA und auch in Deutschland obligatorisch. Updates und Service Packs wird es dann nur noch für lizenzierte Windows-Versionen geben. Kritische Sicherheitsupdates bleiben davon ausgenommen. Die Windows-Auto-Update-Funktion wird auch weiterhin ohne Lizenzkontrolle einsetzbar sein.

Was Windows nach Redmond sendet
Wer das Lizenzüberprüfungsprogramm heruntergeladen und installiert hat, akzeptiert, dass Windows automatisch eine Reihe von Informationen an die Server der Redmonder Firma schickt. Dazu gehören neben der Serien- und Versionsnummer der eingesetzten Windows-Version Angaben zum PC-Hersteller sowie Bios-Daten. Auch demografische Daten werden abgefragt und anschließend in Redmond gespeichert. In den Ländern China, Norwegen und in der Tschechischen Republik wird die Lizenzkontrolle übrigens schon zum 7. Februar verbindlich eingeführt. Nutzer älterer Windows-Versionen sind von der Gültigkeitsprüfung ausgenommen.

Ein zweischneidiges Schwert
Sicherheitsexperten bereiten die Redmonder Lizenzüberprüfungspläne heftige Kopfschmerzen. Vom rein wirtschaftlichen Standpunkt aus betrachtet sei die Microsoft-Initiative konsequent, um im Kampf gegen raubkopierte Windows-Versionen eine härtere Gangart einzuschlagen. Unter Sicherheitsaspekten sei sie gleichwohl sehr bedenklich. Jeder noch so kleine Schritt in Richtung auf eingeschränkte Sicherheitsupdates sei ein zweischneidiges Schwert. Microsoft will zwar kritische Updates auch weiterhin allen Usern zur Verfügung stellen. Doch könnten sich die Nutzer raubkopierter Versionen beim Download sicherheitsrelevanter Updates aus Angst vor Entdeckung noch stärker als bisher zurückhalten. Schon jetzt sei es ein großes Problem, dass sich viele Windows-User aus den unterschiedlichsten Gründen weigerten, Sicherheitsupdates zu installieren. Dieses Problem vergrößere sich, wenn Microsoft die Lizenzüberprüfung obligatorisch mache.

Ungepatchte Systeme gefährden alle Windows-Nutzer
Die Anti-Piraterie-Kampagne betreffe insbesondere Klein- und Mittelbetriebe, meint Sicherheitsexperte Rick Fleming von der US-Firma Digital Defense. Viele dieser Betriebe würden nur eine Einzelplatzlizenz erwerben, die Software dann allerdings trotzdem an mehreren Arbeitsplätzen installieren. Würden diese Windows-Versionen nicht mehr auf den neuesten Sicherheitsstand gebracht, könnten sich Schadprogramme, die Windows-Sicherheitslücken ausnutzen, über ungepatchte Systeme mit illegalen Windows-Versionen ungehindert ausbreiten. Den Schaden hätten dann alle Windows-Nutzer ganz gleich, ob sie mit lizenzierter oder illegal kopierter Software arbeiten.

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