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08. Januar 2005:

Spione sollen künftig draußen bleiben

Microsoft hat eine neue Runde im Kampf gegen Spionageprogramme eingeläutet. Der Softwarekonzern aus Redmond hat die erste Betaversion seiner Anti-Spyware-Software veröffentlicht. Das Programm soll geplagte Windows-Nutzer effektiv vor Spyware schützen, die man sich bei Software-Downloads oder beim Besuch dubioser Webseiten jederzeit und unbemerkt in den heimischen PC laden kann. Das Programm wird von Microsoft derzeit noch kostenlos angeboten. Seine Lizenz läuft am 31. Juli dieses Jahres ab. Ob es dann kostenpflichtig wird, bleibt abzuwarten.

Spione arbeiten im Verborgenen
Spionageprogramme sind neben Viren, Würmern und Phishing-Attacken eines der großen Übel, mit denen sich jeder Windows-Nutzer herumplagen muss. Sie nisten sich in aller Regel heimlich ein, ohne dass der arglose User etwas von ihrer Existenz bemerkt. Oftmals stecken sie als lästige Beigaben in Freeware-Programmen wie zum Beispiel der Filesharingsoftware von Kazaa & Konsorten. Diese Schnüffelprogramme haben den Auftrag, den Anwender auszuspionieren. Dies kann vom Aufzeichnen des Surfverhaltens bis hin zum Speichern sämtlicher Keyboardeingaben gehen Passworte und Kredikartennummern inklusive. Auch Wurmprogramme, die sich beispielsweise per Email verbreiten, können Spionagesoftware nachladen. Zuweilen fängt sich der Windows-Nutzer einen solchen Spion bereits dann ein, wenn er eine entsprechend präparierte Webseite besucht.

Der Markt für Anti-Spyware boomt
Angesichts solcher latenten Bedrohungen darf es nicht verwundern, dass der Markt für Spyware-Scanner boomt. Es gibt längst eine Vielzahl von Programmen, die es sich zum Ziel gesetzt haben, Spyware jeder Art zu erkennen und anschließend zu eliminieren. Nachdem Microsoft Ende letzten Jahres die Sicherheitsfirma Giant gekauft hatte, war es im Grunde nur eine Frage der Zeit, bis der Softwarekonzern sein eigenes Anti-Spyware-Programm auf den Markt warf. Dass dies so schnell geschah, zeigt, wie wichtig dem Konzern die gesamte Problematik ist vermutlich nicht nur aus Sicherheitsgründen. Auch marktstrategische Überlegungen werden eine Rolle gespielt haben. Der Markt für Anti-Spionageprogramme ist lukrativ, und Microsoft hat gute Chancen, diesen Markt gehörig aufzumischen. Noch ist der Redmonder Spyware-Scanner kostenlos. Seine Lizenz läuft allerdings zum 31. Juli 2005 ab. Ob es dann tatsächlich eine kostenpflichtige Vollversion geben wird, bleibt abzuwarten.

Licht und Schatten der Redmonder Anti-Spyware
Das Anti-Spyware-Programm aus Redmond ist rund sechs MB groß und lässt sich problemlos downloaden und installieren. Vor dem Download will Microsoft zwar gerne die Lizenz der eingesetzten Windows-Software überprüfen doch es geht auch ohne eine solche Überprüfung. Auch der vielfach sonst übliche Systemneustart ist dieses Mal nicht nötig. Der Scanner ist sofort einsatzbereit und arbeitet recht gewissenhaft. Er greift dabei auf eine Spyware-Datenbank mit derzeit rund 9000 Einträgen zurück. Diese Datenbank wird automatisch immer auf dem neuesten Stand gehalten. Ein Update von Hand ist nicht erforderlich. Microsofts Anti-Spyware-Lösung überzeugt durch ihre Schnelligkeit. Wenig überzeugend ist, dass so genannte Tracking-Cookies, die Konkurrenzprodukte wie etwa AdAware regelmäßig bemängeln, nicht beanstandet werden.

Neuigkeiten zum nächsten Patchday
Nicht nur der Schutz vor Spionageprogrammen, sondern auch der Virenschutz steht bei Microsoft derzeit hoch im Kurs. Vom nächsten Patchday (Dienstag, 11. Januar) an wird es als Beigabe zu den jeweiligen Sicherheitsupdates aus Redmond kostenlose Virenentfernungsprogramme geben. Diese Removal-Tools fassen laut heise online jeweils alle vorher veröffentlichten Entfernungsprogramme zusammen. Als Reaktion auf die heftigen Wurmattacken des letzten Jahres (Sasser und MyDoom) hatte Microsoft auf seinen Downloadseiten schon damals kostenlose Werkzeuge zur Entfernung dieser Schädlinge bereitgestellt. Die neuen Eliminierungsprogramme werden sowohl über die automatische Windows-Update-Funktion und die Windows-Update-Seiten als auch per normalem Download angeboten.

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