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21. September 2005:

Razzia gegen Kinderporno-Netzwerk

Bei einer Großrazzia in sechs europäischen Ländern hat die EU-Polizeibehörde Europol einen europaweit arbeitenden Kinderporno-Ring zerschlagen. Der Kontakt zwischen den Beteiligten lief über ein internetbasiertes Netzwerk. In Italien, Dänemark, Frankreich, den Niederlanden, Schweden und Großbritannien wurden jeweils bis zu dreißig Personen festgenommen. Ermittlungen laufen gegen rund achtzig Personen. Umfangreiches Beweismaterial wurde beschlagnahmt.

Bereits die zweite erfolgreiche Razzia
Die groß angelegte Razzia in den sechs europäischen Ländern ist bereits der zweite erfolgreiche Schlag gegen ein organisiertes Netzwerk von Pädophilen. Bereits im Juni dieses Jahres wurden in dreizehn Ländern 130 Verdächtige identifiziert und wegen des Besitzes und der Verbreitung kinderpornografischen Materials angezeigt. Die neuerliche Aktion richtete sich gegen ein Netzwerk, mit dessen Hilfe anonym per Internet pornografische Bilder ausgetauscht wurden. Mit hoch entwickelter Technik wurden sowohl die Identität der Mitglieder des Netzwerkes als auch die Kommunikation zwischen ihnen verschleiert. Zu den Verdächtigen gehören Männer im Alter von 25 bis 65 Jahren aus allen Schichten der Gesellschaft. Bei ihnen wurde umfangreiches Beweismaterial in Form von DVDs, CD-ROMs, Festplatten, Videos und Speicherkarten für Digitalkameras sichergestellt.

Wer die Opfer kennt, kennt auch die Täter
Der Kampf gegen Kinderpornografie wird bei Politikern immer wieder gern benutzt, um stärkere Überwachungsmaßnahmen, Zensur von Webseiten und so obskure Projekte wie Datenspeicherung auf Vorrat zu begründen. Dass es auch wesentlich anders geht, zeigt ein Projekt, das die Weltpolizeibehörde Interpol plant. Dabei geht es um eine Datenbank mit pornografischen Fotos, die mit Hilfe einer speziellen Software die Opfer identifizieren will. Es gilt das Motto: Wer die Opfer kennt, kennt auch die Täter.

Analysesoftware plus Datenbank
Die Software, die zur Analyse kinderpornografischer Bilder eingesetzt werden soll, kann nicht nur die Opfer und Täter auf unterschiedlichen Bildern unterschiedlicher Herkunft miteinander vergleichen. Vielmehr erkennt sie automatisch auch gleiche Bildhintergründe, Gegenstände, Fahrzeuge oder Möbel. Die ganze Szenerie eines Bildes wird ausgewertet und automatisch mit anderen Bildern verglichen. Dabei soll auf eine Datenbank zurückgegriffen werden, in der alle Bilder gespeichert werden, die im Netz oder sonst wo aufgetaucht sind. Hinzu kommen jene Hunderttausende von Bildern, die Interpol bis jetzt bereits gesammelt hat. Finanziert wird diese Datenbank einschließlich Analysesoftware von den europäischen G8-Staaten.

Verfahren wird beschleunigt
Auch bisher hatten regionale Polizeidienststellen bereits Zugriff auf die Datenbank bei Interpol. Allerdings musste vorher der Dienstweg eingehalten und an die entsprechende Interpoldienststelle in Frankreich ein förmliches Ersuchen eingereicht werden. Mit dem geplanten G8-Projekt wird dieser Vorgang entbürokratisiert und damit wesentlich beshleunigt. Jede Polizeidienststelle auf der Welt kann direkt auf die Datenbank zugreifen und beschlagnahmte oder auch einfach nur im Internet oder sonst wo entdeckte Bilder analysieren lassen. Ziel ist es primär, die Opfer zu identifizieren und ausfindig zu machen.

Es geht um die Opfer
Gegenwärtig beschränken sich die Untersuchungen in Sachen Kinderpornografie im Wesentlichen darauf, beschlagnahme Computer u. ä. nach Beweismaterial gegen einen Verdächtigen zu durchsuchen, erklärte der Brite Hamish McCulloch gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Es gebe nur eine begrenzte Anzahl von Ländern, die über die Opfer an die Täter kommen wollen, fuhr der Interpolmitarbeiter fort. Aber genau da müsse man ansetzen. Denn die allermeisten Täter könne man durch ihre Opfer identifizieren.

Interpoldatenbank erfolgreich
Die Interpoldatenbank habe laut McCulloch bisher gut funktioniert. Ihr Einsatz habe dazu geführt, dass 346 Kinder identifiziert und die Täter gefasst werden konnten so auch im Falle eines jungen Mädchens, dessen Bild auf einem Computer in den USA entdeckt worden war. Die Software zur Bildanalyse glich dieses Bild mit dem Bestand an Bildern in der Datenbank ab und entdeckte weitere Bilder, die aus Belgien stammten und zu dem in den USA gefundenen Bild passten. Es waren nur Kleinigkeiten im Bildhintergrund wie eine ähnliche Tapete oder ein ähnlich gemustertes Kissen, die die Ermittlungsarbeit der Polizei voranbrachten und schließlich zur Identifizierung des Opfers und zur Verhaftung des Täters führten.

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