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10. August 2004:

Weblogs im Visier der Wirtschaft

Es gibt tausend gute Gründe, Weblogs zu lesen einer davon heißt: Dem Online-Volk aufs Maul schauen. Immer mehr Firmen beschäftigen sich deshalb intensiv damit, Weblogs zu beobachten und deren Inhalte zu analysieren. Sie benutzen Blogs zu Marketingzwecken oder um frühzeitig zu erfahren, was die eigenen Kunden über einzelne Produkte denken und in Weblogs posten. Unternehmen, die diesen Trend verschlafen, kann zuweilen ein böses Erwachen blühen.

Vom Nischenvergnügen zum Blog Buster
Weblogs haben sich von einem Nischenvergnügen für Online-Freaks zu einem Massenphänomen entwickelt. Vor vier Jahren gab es gerade einmal 130.000 Blogs, heute zählt man gut und gerne 10 Millionen. Es gibt sie zu allem möglichen (und unmöglichen) Themen. Sie können als rein persönliche Online-Tagebücher mit nur geringer Reichweite geführt werden. Andere Blogs sind eine Mischung aus buntem Online-Zettelkasten und privatem Internetmagazin. Was sie von privaten Homepages unterscheidet, ist die Möglichkeit, dass jeder Leser jedes Weblog-Posting kommentieren kann.

Weblogs als Marketinginstrumente
Längst haben große Unternehmen das Marketingpotenzial entdeckt, das in den Weblogs steckt. Kameraproduzent Olympus nutzt Blogs beispielsweise ganz direkt als Medium, um neue Produkte einer großen Öffentlichkeit vorzustellen. Die technischen Einzelheiten der neuen Kameras werden gezielt an die Betreiber prominenter Weblogs weitergegeben und die anschließend geposteten Lesermeinungen genauestens analysiert. Auch der Autokonzern Ford hat die Bedeutung von Weblogs erkannt und lässt die Blog-Communities gezielt nach Postings überwachen, die sich auf Ford beziehen. Die Überwachung der herkömmlichen On- und Offline-Medien lasse sich dadurch zwar nicht ersetzen, meint Ford-Unternehmenssprecher Tom Holmes. Wer an tagesaktuellen Kundenmeinungen interessiert sei, komme an Weblogs aber nicht mehr vorbei.

Professionelles Weblog-Monitoring
Längst haben sich Firmen etabliert, die die Überwachung von Weblogs als professionelle Dienstleistung anbieten. Die Medienüberwachungsfirma Factiva gehört dazu. Im Kundenauftrag wertet sie sowohl die herkömmlichen Medien als auch die Weblogs aus. Der Vorteil des Weblogmonitoring liege ganz eindeutig darin, dass sich in den Weblogpostings früher als in den herkömmlichen Medien Trends ablesen lassen. Die Unternehmen könnten dann frühzeitig gegensteuern, bevor beispielsweise negative Meldungen oder Einschätzungen in die breite Öffentlichkeit dringen und eine aufwändige PR-Kampagne nötig würde. Firmen wie Computerspieleproduzent Sports Interactive nutzen eigene Weblogs, um mit ihren Kunden direkt in Kontakt zu treten und sie nach ihren Wünschen zu befragen.

Aus (Weblog-)Erfahrung klug werden
Was geschehen kann, wenn eine Firma Weblogs völlig ignoriert, zeigt das Beispiel des US-amerikanischen Waschmaschinenherstellers Maytag. In den einschlägigen Weblogs häuften sich Beschwerden darüber, dass eine der von Maytag produzierten Waschmaschinen das Spülwasser nicht vollständig abpumpen und deshalb unangenehme Gerüche verbreiten würde. Diese Meldung zog sich durch diverse Weblogs, bis sie auch ein prominenter Fernsehmoderator las, der diese Nachricht in seiner Sendung dankbar aufgriff und damit eine US-weite Medienkampagne gegen Maytag lostrat. Das alles hätte nicht geschehen müssen, meint Clare Hart von der Medienüberwachungsfirma Factiva, wenn der Kühlschrankproduzent von einem Weblogüberwachungsservice frühzeitig gewarnt worden wäre.

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© Alfred Krüger http://www.akrue.de/